Als ich meine Onlinekurse fertig hatte, begann für mich die größte Herausforderung: das Verkaufen. Zuvor hatte ich mir nie über das Thema: „Onlinekurse verkaufen“ Gedanken gemacht.
Ich muss ehrlich zugeben: Verkaufen ist nicht meine große Leidenschaft. Ich bin eher diejenige, die im Hintergrund die Technik aufbaut, kreativ ist und viele neue Ideen hat.
Doch eines habe ich schnell gelernt:
Ohne Verkaufen geht nichts.
Du kannst den besten und transformierendsten Onlinekurs erstellt haben, wenn dich niemand kennt oder niemand kauft, wirst du damit kein Geld verdienen.
Und ja, ich sage es ganz ehrlich: Dann war es verschwendete Zeit.
Ich habe auch ausprobiert, auf dem Yogakissen zu sitzen und darauf zu warten, dass Buchungen reinflattern. Spoiler: Bei mir hat es leider nicht funktioniert. Auch fest daran zu glauben oder zu manifestieren hat meine Verkaufszahlen nicht nach oben gebracht.
Was mir jedoch klar war:
Meine Onlinekurse helfen Menschen und führen zu einer echten Transformation.
Also habe ich mir Wege gesucht, wie Verkaufen zu mir passt und sogar Spaß machen kann.
Heute teile ich mit dir 4 Möglichkeiten, über die ich meine Onlinekurse verkauft habe.
💝 Lies unbedingt bis zum Schluss, denn eine Möglichkeit habe ich damals nicht genutzt, die ich heute jedoch ganz klar bevorzugen würde.
Vielleicht möchtest du mit deinem Onlinekurs:
- mehr Freizeit gewinnen,
- deine Umsätze steigern oder
- mehr Menschen erreichen.
Für mich war mein Onlinekurs in erster Linie eine Erleichterung und enorme Zeitersparnis.
Ich habe zuvor viele 1:1-Gespräche geführt und immer wieder dasselbe erklärt. Also habe ich alles Wichtige in meine Kurse gepackt. Eine Erleichterung für meine Kunden und für mich.
#1 Möglichkeit: Onlinekurse über Social Media verkaufen
Grundsätzlich kannst du über jeden Social-Media-Kanal Onlinekurse verkaufen.
Das Wichtigste dabei ist: Du musst dich wohlfühlen.
Ich habe mich auf YouTube deutlich wohler gefühlt als auf Instagram. Trotzdem kamen viele Kunden über Instagram zu mir, denn beide Kanäle haben funktioniert.
Ich hatte keine ausgeklügelte Strategie. Ich habe einfach über Themen gesprochen, die mir am Herzen lagen.
- Auf YouTube habe ich einmal pro Woche ein Video veröffentlicht (immer sonntags zur gleichen Zeit).
- Auf Instagram habe ich 3–4 Beiträge oder Reels pro Woche gepostet.
Aufgrund meines Themas (Bitcoin & Kryptowährungen) wurde mein Instagram-Profil jedoch zeitweise gesperrt. Der Support konnte mir keinen konkreten Grund nennen, also lag mein Fokus danach ausschließlich auf YouTube.
In jedem Video habe ich über meine Kurse gesprochen, Angebote erwähnt und so Verkäufe generiert.
Zu Beginn dauerte es etwas, bis Vertrauen aufgebaut war – das bestätigten mir später auch meine Kunden.
👉 Das Wichtigste:
Dranbleiben und nicht nach zwei Wochen aufgeben. Die ersten Wochen bei mir sehr zäh. Logisch, ich habe auch immer auf die Zahlen geschaut. Tut sich etwas und lohnt sich das ganz. Ab einem gewissen Tag, habe ich nicht mehr geschaut und es einfach laufen lassen. Das hat mich immer mehr überrascht, sobald Nachfragen und Verkäufe kamen.
#2 Möglichkeit: Onlinekurse über die Website verkaufen
Natürlich habe ich meine Onlinekurse auch über meine Website angeboten. Zusätzlich hatte ich einen kleinen Blog mit etwa 20–25 Artikeln zu meinem Thema, auch darüber wurde ich gefunden.
Was ich gelernt habe:
Google braucht Zeit, um neue Websites und Blogs zu ranken. Doch wenn deine Website einmal sichtbar ist, wird sie zu deinem digitalen Zuhause.
Ich selbst schaue mir unglaublich gern Websites von Menschen an, deren Produkte mich interessieren. Ich lese Artikel, spüre die Energie und merke schnell, ob mir die Person sympathisch ist und Professionalität ausstrahlt.
👉 Und genau das ist entscheidend:
Wir kaufen bei Menschen, nicht bei Produkten oder einer KI.
Falls du noch keine Website hast: Kein Problem.
Oft reicht für den Verkauf eines Onlinekurses auch eine Landingpage, inklusive Newsletter-Anbindung.
Das ist der absolute Win-win: verkaufen und gleichzeitig Kontakte aufbauen.
Ich erinnere mich noch gut an eine Kundin, die ihre Produkte ausschließlich über eine Landingpage verkauft hat.
👉 Weniger Aufwand, weniger Kosten, sehr effektiv.
Wenn du unsicher bist, ob Website oder Landingpage besser zu dir passt, unterstütze ich dich gerne – natürlich inklusive technischer Umsetzung.
Du kannst dir hier dein 20-minütiges kostenfreies Kennenlerngespräch buchen,
und wir schauen gemeinsam, welcher Weg für dich der richtige ist.
#3 Möglichkeit: Onlinekurse offline verkaufen
Eine meiner schönsten Erfahrungen:
Onlinekurse müssen nicht nur online verkauft werden.
Du sitzt im Café, bist mit Freunden unterwegs oder lernst neue Menschen kennen. Irgendwann kommt fast immer die Frage:
„Und was machst du beruflich?“
Ich habe dann einfach gesagt:
„Ich verkaufe Onlinekurse.“
Das löste oft Neugier aus und führte ganz natürlich zu Gesprächen.
👉 Wichtig: kein Verkaufsgespräch im zweiten Satz, sondern authentisch bleiben.
Ich habe gemerkt: Wenn ich über mein Produkt spreche wie über meine Lieblingsschokolade, macht mir auch das Offline-Verkaufen Spaß.
Ein weiterer schöner Einstieg:
Biete deinen Kurs deinem Freundeskreis zu einem vergünstigten Preis an.
Deine Freunde testen den Kurs, erleben die Transformation und geben dir ehrliches Feedback.
Win-win für alle.
Weil ich viel unterwegs bin und die meisten meiner Freunde Englisch sprechen, haben meine deutschsprachigen Onlinekurse in meinem Freundeskreis kaum Anklang gefunden.
#4 Möglichkeit: Empfehlungen & Weiterempfehlungen
Sobald dein Onlinekurs erste Erfolge zeigt und Feedback kommt, entstehen Empfehlungen oft ganz von selbst.
Ich selbst empfehle Dinge automatisch weiter, wenn sie mich begeistern. Egal ob Tool, Café oder Reiseziel.
So saß einmal eine Kundin bei mir im 1:1 und sagte:
„Ich bin so froh, dass du mir von XY empfohlen wurdest!“
👉 Empfehlungen sind die wertvollste und kostenfreie Werbung, die du bekommen kannst.
Das würde ich heute anders machen …
Ob Social Media, Website oder Offline-Kontakte, alle Wege kosten Zeit und Energie.
Gerade Social Media kann schnell stressig werden, vor allem wenn regelmäßig Content erwartet wird.
Ich habe mich selbst oft unter Druck gesetzt, pünktlich Videos zu veröffentlichen, weil Abonnenten darauf warteten. Meistens werden aus Abonnenten und Follower richtige Fans.
Deshalb habe ich nach einem Weg gesucht, mit weniger Aufwand meine Zielgruppe und Verkäufe zu erreichen.
Im Juni 2025 begann ich eine Weiterbildung im Bereich Meta Ads.
Ich lernte, wie Werbeanzeigen auf Instagram & Facebook geschaltet und analysiert werden.
Und ehrlich:
👉 Ich hätte nie gedacht, wie viel Spaß mir das macht und wie groß der Hebel im Vergleich zu rein organischem Verkauf ist. Auch in Verbindung eines Newsletters ist es gold wert.
Wenn ich heute noch eigene Onlinekurse erstellen würde,
👉 würde ich sie über Werbeanzeigen verkaufen.
Aktuell liegt mein Fokus auf der technischen Betreuung, dem Support und dem Managen von Werbeanzeigen für meine Kunden. Ich nehme dir die Technik ab, damit du dich nicht mühsam einarbeiten musst.
Technik ist heute im Business unverzichtbar – online wie offline.
Gerne kreieren wir gemeinsam deine Onlinekurse, bauen sie technisch auf und machen sie verkaufsfertig. Auch beim Verkauf stehe ich dir auf Wunsch natürlich unterstützend zur Seite.
☑️ Buche dir hier gerne dein Kennenlerngespräch, damit ich genau weiß, wobei ich dich unterstützen darf. Natürlich kannst du mich auch hierüber über meine Website kontaktieren.
Fühl gerne in dich rein, reflektiere oder blicke auf dein Leben: Was macht dir Spaß und schreibe für dich auf, wie würdest du gerne deine Onlinekurse verkaufen.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag ☀️
Carolin

